Meine jetzige berufliche Tätigkeit
Gesprächs- und Gestalttherapeut, Integrativer Traumatherapeut, Hypno-Coach, Paartherapeut, EMDR-Practitioner, Dozent, Lehrtherapeut,
Supervisor, Bibliodrama- und Psychodramaleiter, LEGO®Serious-Play®Facilitator sowie Playmobil®Pro Facilitator
Ausbildungen in Therapie und Coaching
> Personzentrierte Gesprächsführung (Prof. Dr. Alwin J. Hammers, Trier)
> Kommunikationsquadrat Schulz von Thun (ifp | K. Zoller, Schulz von Thun-Institut)
> Gewaltfreie Kommunikation (GFK nach M. Rosenberg | ifp Vera Heim, Zürich)
> Gestalttherapie (GSK Saarbrücken, Prof. Dr. Jürgen Klatte)
> Bibliodrama- und Psychodramaleitung (TPI | Prof. Dr.
Heinz Schöttler, Mainz)
> Tiefenpsychologie (Schwerpunkt Träume/Bibel | Prof. Dr. Alain Marchadour, Toulouse)
> Dialogisch-Humanistische Therapie komplexer Traumafolgen
(M.I.T., Prof. Dr. Willi Butollo)
> Integrative Traumatherapieausbildung (IEK Berlin)
> Traumatherapie und Hypnose (TMI, München)
> EMDR-Ausbildung (EMDR-Ausbildungszentrum München)
> Integrativ-klinische Hypnosecoaching (HZP, Sabine Luitjens, Lübeck)
> Psychoonkologischer Berater und Hypnose (TMI, München)
> Medizinische Hypnose (TMI, München)
> Hypnose bei Depression / Burnout / Ängsten / Zwängen (TMI, München)
> Hypnoanalyse Master kompact (TMI, München)
> YAGER®-Therapie (Dr. Norbert Preetz, Magdeburg, DIKH)
> EFT (Emotional FreedomTechniques | EFT-Institut, Berlin)
> Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT Basics, WISPO - Systemisches Zentrum |
Shirley Hartlage)
> Positiv Psychology Explorer (ifp | Christian Thiele, Leipzig)
> PRIMING - Stärkende Räume entstehen lassen (ifp | Prof. Dr. Dr. Christa Kolodej, Wien)
> Systemische Strukturaufstellungen (ifp | Prof. Dr. Dr. Christa Kolodej, Wien)
> Facilitator for Neuroscience in Training, Consulting & Coaching
(ifp | AFAN, Uli Funke, Köln)
> Supervisionsausbildung (M.I.T., Prof. Dr. Willi Butollo, München)
> Couch & Moderator mit PLAYMOBIL PRO® (ifp | Steffen Powoden, Köln)
> LSP-Facilitator / LEGO® SERIOUS PLAY® (LSP
| ifp Steffen Powoden, Köln)
Ein paar Worte zu mir als Privatperson
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, dann sehe ich keinen geraden Weg, sondern viele Wege, Kreuzungen, Umwege und überraschende Begegnungen.
Manche davon habe ich bewusst gewählt, andere haben mich gefunden. Vielleicht ist genau das das Wesen eines erfüllten Lebens: nicht alles planen zu können und dennoch immer wieder seinen eigenen
Weg zu finden.
Als drittes Kind meiner Eltern (Vater ist 2025 verstorben, Mutter lebt noch) bin ich 1969 zur Welt gekommen. Meine Eltern ließen sich früh scheiden, eine "väterliche" Erfahrung habe ich in meiner
Kindheit nicht machen dürfen, da es kaum bis keinen Kontakt zu meinem Erzeuger gab. Daher nenne ich den Ehepartner meiner Mutter auch immer nur "Erzeuger" - was mich mit vielen Menschen an
Erfahrung verbindet. Dennoch bin ich in einer Familie mit zwei Brüdern aufgewachsen. Beide sind verheiratet. Zu unserer Familie gehören außerdem ein Neffe und eine Nichte, über die ich mich immer
wieder freue. Familie bedeutet für mich nicht nur Herkunft, sondern auch Verbundenheit und das Wissen, dass es Menschen gibt, die einen ein Leben lang begleiten, selbst wenn sich die Wege
zeitweise voneinander entfernen. Eine fünfjährige Beziehung (2018-2023) hat mein Leben vertieft, aber leider auch Verwundungen hervorgerufen. Doch es sind nur noch ein paar Narben ab und an zu
spüren. Alles andere sind wertvolle Erfahrungen!
Ein ganz besonderer Begleiter in meinem Alltag ist mein Hund Leo, eine Mischung aus Labrador und Weimaraner. Wer einen Hund hat, weiß, dass er weit mehr ist als ein Haustier. Leo erinnert mich
täglich daran, wie wohltuend Einfachheit sein kann: ein Spaziergang, ein freundlicher Blick, die Freude am Augenblick. Viele meiner Gedanken entstehen nicht am Schreibtisch, sondern draußen
unterwegs mit ihm. Spaziergänge gehören überhaupt zu den Dingen, die ich liebe. Sie helfen mir, den Kopf frei zu bekommen, Ideen zu entwickeln und wieder bei mir selbst anzukommen. Oft sind es
gerade die ruhigen Momente in der Natur, in denen sich neue Perspektiven zeigen. Manchmal braucht es keine großen Lösungen, sondern einfach nur einen Weg unter den Füßen.
Schon immer hat mich die Neugier begleitet. Deshalb reise ich gerne. Im Laufe der Jahre durfte ich viele Länder Europas kennenlernen. Jede Reise hat meinen Blick erweitert und mir gezeigt, wie unterschiedlich Menschen leben und doch ähnliche Hoffnungen, Wünsche und Sehnsüchte teilen. Besonders verbunden fühle ich mich mit Paris und Wien. Paris fasziniert mich durch seine Atmosphäre, seine Geschichte, seine Kultur und die besondere Mischung aus Eleganz und Lebendigkeit. Und natürlich der Sprache, die ich fließend kann, weil mich seit meinem 14. Lebensjahr ein Brieffreund begleitet, der mit seiner Familie heute nahe Versailles lebt und dessen drei Kinder alle auch einen wunderbaren Lebensweg gegangen sind. Natürlich liebe das frz. Essen und den Wein... Wien liebe ich wegen seiner Gelassenheit, seiner Kaffeehauskultur, seiner Musik und seines unverwechselbaren Charmes. Beide Städte haben für mich etwas von einem Zuhause auf Zeit.
Beruflich habe ich mich - nachdem ich fast 25 Jahre überwiegend als Seelsorger tätig war - schon vor geraumer Zeit einem Bereich zugewandt, der mich schon
lange interessiert: dem Menschen. Als Gesprächs- und Gestalttherapeut begleite ich Menschen auf ihrem Weg durch Krisen, Veränderungen und persönliche Entwicklungen. Dabei arbeite ich integrativ
und verbinde verschiedene therapeutische Ansätze miteinander. Mich interessiert nicht nur, was Menschen belastet, sondern vor allem, was sie stärkt und wachsen lässt. Immer wieder erlebe ich, wie
viel Mut Menschen aufbringen, wenn sie beginnen, sich selbst ehrlich zu begegnen. Schwerpunkt meiner Arbeit ist vor allem die traumasensible Begleitung und die vielen Ängste, die Menschen
plagen.
Neben meiner therapeutischen Arbeit spielt auch der Glaube eine wichtige Rolle in meinem Leben. Seit einigen Jahren bin ich altkatholischer Priester im Ehrenamt, einige Zeit in Passau, seit 2025 in Saarbrücken. Ich beschäftige mich gerne mit theologischen Fragen. Mich interessieren dabei weniger fertige Antworten als die Suche selbst. Die großen Fragen nach Sinn, Hoffnung, Liebe, Leid und Gott begleiten mich bis heute. Vielleicht schreibe ich deshalb so gerne. Schreiben hilft mir, Gedanken zu ordnen, Erfahrungen zu vertiefen und Verbindungen zwischen Psychologie, Spiritualität und dem Alltag herzustellen.
In meiner Freizeit liebe ich gute Gespräche. Gespräche, in denen Menschen nicht nur Informationen austauschen, sondern sich wirklich begegnen. Oft habe ich erlebt,
dass ein ehrliches Gespräch mehr verändern kann als viele kluge Ratschläge. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, warum ich meinen Beruf so gerne ausübe. Aber auch Gesellschaftsspiele,
gemeinsames Kochen und Feiern gehören für mich zu Lebendigsein dazu!
Mit den Jahren habe ich gelernt, dass Leben nicht bedeutet, immer stärker, erfolgreicher oder perfekter zu werden. Viel wichtiger erscheint mir heute, authentischer zu werden. Mich selbst besser kennenzulernen, offen zu bleiben für Neues und dankbar zu sein für das, was ist. Wenn ich beschreiben müsste, was mich antreibt, dann wäre es vielleicht die Überzeugung, dass Entwicklung immer möglich ist. Dass Menschen wachsen können. Dass Hoffnung selbst dort entstehen kann, wo sie verloren schien. Und dass jeder Tag die Chance bietet, einen kleinen Schritt weiterzugehen.
Mein Leben besteht aus vielen Rollen: Bruder, Onkel, Freund, Therapeut, Autor, Prediger, Reisender und Hundebesitzer. Keine dieser Rollen beschreibt mich vollständig. Aber zusammen erzählen sie etwas von dem Menschen, der ich geworden bin und der ich immer noch werde. Und vielleicht ist genau das das Schönste am Leben: dass die Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben ist.
Biographie in Stichworten
