Rainer M. Müller

- Sinnsucher und Wegbegleiter

 

Als drittes Kind meiner Eltern - der Vater war ein Elektriker, die Mutter Lehrerin - wurde ich 1969 in Saarbrücken geboren. In dieser grenznahen Stadt zu Frankreich wuchs ich auf, sehr früh auch mit der zweiten Sprache Französisch. Mit 18 Jahren zog es mich in die Welt hinaus, zunächst zum Theologiestudium nach Mainz, Trier, schließlich nach Toulouse in Südfrankreich und wieder zurück nach Trier, wo ich mein Theologiestudium abschloss. Von 1996 bis 2020 war ich als katholischer Seelsorger an vielen Orten tätig, bis es mich durch meine Beziehung nach Bayern zog. Dort lebe ich jetzt auch in der Nähe von Passau.

 


Irgendwann - schon als Student - bin ich auf wichtige Fragen gestoßen, die das Leben mir stellte: Wozu geschieht dieses oder jenes? - Nach dem "warum" frage ich schon lange nicht mehr. Aber das WOZU ... provoziert die Grenzfragen des Seins, des Leids, des Schmerzes, stellt die Frage nach dem Sinn. So entschied ich mich, eine mehrjährige Ausbildung zum Gesprächs- und Gestalttherapeuten (GSK, 2004-2009) zu absolvieren. Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Bücher geschrieben, in denen sich meine Gedanken und Impulse zu Sätzen formten.

 

In Zusatzausbildungen habe ich mich weiter vom Leben formen lassen, so z.B. durch das TherMedius-Institut in München durch eine Hypnoseausbildung (Hypnotiseur TMI), Integrativ-Klinische Hypnosetherapie (HZP), Medizinische Hypnose (TMI), Hypnosystemik und -analyse, Verhaltenstherapie, Paarberatung und Paar- bzw. Sexualtherapie. EMDR, Psychoonkologie und Schmerztherapie, spezielle Hypnose bei Tinnitusproblemen am TherMediusinstitut (TMI) München. Weitere Ausbildungen im Bereich Supervision, EMDR und Integrative Traumatherapie folgen noch.

 

Diese Erkenntnisse fließen in meine Arbeit ein und helfen mir heute, noch mehr zu verstehen, mit welchen Sorgen und Fragen Menschen ihr Leben gestalten möchten und ... welche Lebenserfahrungen sie wie Rucksäcke auf dem Buckel tragen. Wo es geht, versuche ich, diesen Rucksack mit meinen Klienten und Klientinnen leichter zu machen.


Über elf Jahre durfte ich im Bereich Kirchenfunk des Saarländischen Rundfunks als Sprecher für spirituelle Impulssendungen arbeiten, was mir viel Freude bereitet hat. Auch eine Bibliodrama- und Psychodramaausbildung (TPI) zeigte mir an einem wichtigen Punkt in meinem Leben, dass viele Geschichten der Bibel unseren Lebensgeschichten nicht nur ähnlich sind, sondern wir beides gut gewinnbringend miteinander verbinden können.

Noch heute halte ich gerne Vorträge und Seminare zu Themen, die Menschen berühren.


 In der Nähe von Passau arbeite ich in meiner Präsenspraxis und online als integrativ-therapeutischer Coach (itC). Das bedeutet, ich wende in den Gesprächen zur Lebensbegleitung Therapieverfahren an, die alle gemeinsam ein Ziel haben: Dem jeweiligen Menschen zu helfen, das eigene Leben gut zu gestalten. Zwei therapeutische Verfahren, die mir selbst viel geholfen haben, sind die Gestalttherapie und die Hypnose.

 

Gerne nehme ich mir Zeit, höre erst einmal zu. Jeder Klient und jede Klientin ist einzigartig mit und durch die jeweilige Geschichte, Herkunft und die gemachten Erfahrungen. Als Wegbegleiter versuche ich zusammen mit meinen Klienten Lösungen für die Herausforderungen und Themen des Lebens zu entdecken. Der Klient ist dabei immer ein zweifacher Experte: für sein Thema und seine Lösung! Ich bin lediglich der Experte für die Technik, sozusagen der Hausmeister für die Seele meiner Klienten.

 


Seit Dezember 2018 arbeite ich an der Heilpraktikerakademie Deutschland als Dozent und Fachbereichsleiter für Integrative Psychotherapie (IPT). Meine Schwerpunkte sind Gesprächstherapie (nach Carl Rogers), Gestalttherapie (nach Fritz Perls), Tiefenpsychologie nach C.G. Jung (incl. "Innere Anteile") sowie eine Einführung in die Psychoanalyse (nach Sigmund Freud).

 

Darüber hinaus biete ich seit 2021 eine sog. "Lehrtherapie" an für jene, die in der Ausbildung sind zu Psychologen, Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie.

 


Qualifikationen für Beratung, Coaching und Therapie in Stichworten

 

Gesprächs- und Gestalttherapie (GSK), Bibliodrama- und Psychodramaleitung (TPI), Tiefenpsychologie (Traumarbeit)

Integrativ-klinisches Hypnosecoaching (HZP), Hypnose (TMI), Hypnosystemik (TMI), Hypnoanalyse (TM)

Medizinisch Hypnose (TMI), Hypnose bei Tinnitus (TMI), Schmerztherapie (TMI), Psychoonkologie (TMI)

Paarthearapie (TMI), Sexualtherapie (TMI), Verhaltenstherapie in Hypnose (TMI)

Traumatherapie (TMI) und EMDR (TMI)

 

Biographischer Werdegang in Stichworten

 

seit 2021 Lehrtherapeut für integrative Psychotherapie (Einzel und Gruppen)

seit 2021 Dozent für Tiefenpsychologie nach C.G. Jung der HPA Deutschland

seit 2020 Fachbereichsleiter für Integrative Psychotherapie (IPT) der HPA Deutschland

seit 2019 eigene Praxis als integrativ-therapeutischer Coach (itC)

seit 2019 Dozent für Gesprächstherapie und Gestalttherapie der HPA Deutschland

2009-2018 Mönch des Benediktinerstiftes Admont (u.a. Leitung des Geistlichen Zentrums GZK)

2004-2009 Ausbildung zum Gestalttherapeuten (GSK Saarbrücken, Forschungs- und Fortbildungsinstitut für Gestalttherapie, Systemarbeit und Kreativitätsförderung unter der Leitung Prof. Dr. Jürgen Klatte)
2002-2003 Ausbildung zur Bibliodrama- und Psychodramaleitung (TPI, Theologisch-Pastorales Institut Mainz)

1997-2009 Seelsorger an mehreren Seelsorgestellen der Diözsese Trier

1996-1997 Diakonat

1990-1995 Studium der Theologie und Philosophie in Trier und Toulouse und Diplomierunng (1995)

1988-1990 Studium der Praktischen Theologie und Religionspädagogik in Mainz

1988 Fachbitur Wirtschaft

 


Ein paar private Notizen...

Nach meinem Studium der Religionspädagogik (1988-1990 in Mainz) und der Theologie und Philosophie (1990-1995 in Trier und Toulouse) durfte ich seelsorglich über 20 Jahre als kath. Priester wirken. Zehn Jahre davon war ich Benediktinermönch, und rückblickend war diese Zeit für mich ein großer Gewinn! Dennoch habe ich mich 2019 für eine Partnerschaft entschieden. Alles hatte seine Zeit und war auch stimmig.

 

 

Wenn es ein Land gibt, das mich schon zu Studienzeiten und bis heute fasziniert, dann ist es Israel. Zweimal durfte ich bereits dorthin reisen und habe jedes Mal besondere, spirituelle Erfahrungen sammeln dürfen.

 

Es sind geschichtsträchtige Orte. Unter den Fußsohlen spüre ich die Schritte derer, die aus der Vergangenheit Geschichten erzählen wollen. Geschichten, die Geschichte gemacht haben, die unsere Kultur, unser Leben, unseren Glauben - und auch mein Leben geprägt haben. Ich spüre an manchen Orten auch die Schritte jenes Mannes, der vielleicht der erste große "therapeuticós" überhaupt war. Jener Mann aus Nazareth. Jeshua ben Joseph. Jesus, Sohn des Josef.

Im Jahr 2018 bin ich zur altkatholischen Kirche konvertiert. Sie orientiert sich am Usprung, der "alten" Kirche, also der ersten Jahrhunderte. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keinen Zölibat und vermutlich gab es auch Frauen im Diakonenamt. 1870 hat sich die Altkatholische Kirche von der römisch-katholischen Kirche abgespalten und sich als eigene synodal verfasste Kirche gefunden. Hier gibt es keinen Zölibat für die Amtsträger, die sowohl Frauen als auch Männer im Priester- und Bischofsamt sein können. In Passau halte ich selbst gelegentlich Gottesdienst und habe dort meine spirituelle Heimat gefunden.

 


Mein Hund Sir Leo Cajetan bringt mich jeden Tag vor die Tür, schenkt mir Zeit zum Nachdenken, fast immer eine Handylose Zeit! Daneben widme ich Zeit und Aufmerksamkeit einigen Aquarien und den kleinen schwimmenden Lebewesen darin, über deren Schönheit und Schwimmleidenschaften ich nur stauen kann.

Bücher lesen und Schreiben, ab und an meinem Saxophon (leider zu selten) ein paar Töne entlocken, Kochen und gemeinsames Essen, die Arbeit im Garten und Städtereisen, aber vor allem: die Pflege von Freundschaften - das bringt mich auf andere Gedanken und bereichert mein Leben!